1.Mannschaft 15.06.2019 SV Eintracht Alt Ruppin – VfL Nauen

Eine mehr als vermeidbare Pleite bei SV Eintracht Alt Ruppin

Mit dem, wie schon im Vorfeld erwähnten, letztem Aufgebot ging es zum ambitionierten Aufsteiger von Coach Daniel Kraatz. der Eintracht aus Alt Ruppin. Im Endeffekt muss man dies dann auch als Gradmesser ins Feld führen; mit Jan Schönnebeck und Christopher Wiese spielten zwei Akteure aus dem Trainerteam und am Ende musste man sich auch noch zu zehnt durchbeißen, da Martin Berndt komplett ausgepowert runter musste. VfL Coach Jethro Reinhardt konnte seinen auf dem Feld fightenden Akteuren keinesfalls einen Vorwurf machen, warfen sie doch alles in die Waagschale, aber am Ende war es eine Frage der Kraft, und der mussten sich die Funkstädter beugen. Der Coach machte eine klare Vorgabe, kraftschonend spielen und über Nadelstiche sporadisch vorm Tor der Gastgeber auftauchen, dabei den Prignitzern ruhig die Pille überlassen. Den fiel auch in der ersten Hälfte gänzlich gar nichts ein. Einzig ein langer Ball fand den Kopf eines Angreifers, aber den muss man auch besser verteidigen, und der Ball knutschte das Aluminium. Alt Ruppin über Schmidt immer wieder gefährlich, aber der eine Routinier René Kalbitz kaufte dem anderen oftmals den Schneid ab. Dazu machte Lukas Bannies neben ihm einen souveränen Job! So ließ man eigentlich, trotz viel Ballbesitz für die Gastgeber, gar nichts zu. Auf der anderen Seite, wie gefordert, Nadelstiche. Berndt und Klimanski trieben das Spiel über die Außen immer wieder an und kamen da doch ein ums andere mal hinter die Kette. Ein Kopfball von Schönnebeck sollte aber das einzig Zählbare bleiben. Alt Ruppin ebenfalls oft über Außen, aber einen Hochkaräter gab es kaum. Nach einer schönen Ballstafette über Klimanski stand Berndt mutterseelen allein und wurde im Strafraum von den Beinen geholt. Die wütenden Proteste der Hausherren sollten noch Wirkung zeigen im späteren Spielverlauf. Lars Halt nahm sich die Pille und verwandelte in gewohnt sicherer Manier. Das Wetter meinte es mit den Kickern auch richtig gut, von 35 Grad, über Platzregen, bis hin zu cm großen Hagelkörnern war alles dabei. So gab es eine große Unterbrechung in Halbzeit eins. Das Ergebnis hatte Bestand und so ging es in die Pause.
Der Coach konnte seinen Kickern keinen Vorwurf machen, sollte es doch genauso laufen, aber er ermahnte zum Kräfte sparen. Halt, nach langer Pause, war einfach irgendwann komplett im Eimer. Sogar Kalbitz hatte Krämpfe und Kampfschwein Berndt musste wie erwähnt auch früher runter. So war das 1:1 nach 47 Minuten Gift. Nach einem nicht vernünftig geklärten Ball auf rechts konnte Horn freigespielt werden und am langen Pfosten stand Koop goldrichtig und staubte ab. In der Phase die Hausherren um Spielkontrolle und den Siegtreffer bemüht. Die Kräfte der Funkstädter waren dann langsam auf Reserve, aber sie ackerten sich in die Partie. Erneut Gift eine Entscheidung die sogar Ruppintrainer Kraatz als nicht richtig sah, Horn ging nach außen, Kalbitz drängte ihn in die Richtung und er fiel … Strafstoß, Nowitzki versenkte den abgeklärt, aber den zu geben, nen Witz. Da war die Angriffslust der Funkstädter geweckt. Steven Schener, heute stark in der Zentrale unterwegs, mit einem Sahneball auf Manuel Müller, der frei durch.. am langen Pfosten Zentimeter vorbei; hätte die perfekte Antwort sein müssen! Auch in der Folge die Nauener im Vorwärtsgang. Abschlüsse von Klimanski, Kalbitz, Bannies nach einer Ecke völlig frei und einem schönen Kopfball von Tim Rudolph kamen nicht im Tor unter, auf der anderen Seite Schmidt mit einem Kopfball, ebenso Zentimeter am Pfosten vorbei. Zwei Eingaben fanden keine Abnehmer, auch der VfL nicht ganz glücklos, das Tor hätte auch beiden Seiten fallen können. Leider gab es die Entscheidung wieder aus stark abseitsverdächtiger Position. Den Ball klar nach vorne gespielt drückte Pfefferle über die Linie, alles diskutieren half nichts, man war dann auch nicht mehr in der Lage zu Antworten. Den 3:2 Anschluss schenkte der Ruppiner Keeper Borrmann praktisch Moritz Klimanski, als er eine Flanke von Müller komplett unterschätzte und der VfL Youngster das Spielgerät per Kopf über die Linie drückte. In der Nachspielzeit warf man alles nach vorne und wurde mit dem Schlusspfiff ausgekontert, Pfefferle lief allein auf VfL Keeper Leon Lutze zu, der kaufte ihm den Schneid ab, aber beim Nachschuss von Horn war er machtlos, egal. Der Mannschaft, ohne regulären Wechsler angetreten, mit zwei Trainern auf dem Platz, konnte der Coach nur Respekt zollen, noch Glindow abschließen, dann Fokus auf die neue Saison und Einstellung an den Tag legen, nur so funktioniert es wieder.