3. Mannschaft liefert Pokal-Fight gegen Nennhausen – 4:6 nach offenem Schlagabtausch
Ein Pokalspiel mit allem, was das Herz begehrt – nur das Happy End fehlte.
Die 3. Mannschaft des VfL Nauen hat in der ersten Runde des Pokals gegen den zwei Klassen höher spielenden SV Rot-Weiß Nennhausen einen großen Kampf geliefert – und das bei sommerlicher Hitze, mit personellen Sorgen, aber einer riesigen Portion Herz.
Kalter Start, heißer Kopf
Schon nach zwei Minuten der erste Dämpfer: Ein langer Ball, Missverständnis in der Abwehr – 0:1. Doch wer dachte, der VfL würde sich jetzt verstecken, lag falsch. Nach etwa zehn Minuten begann das Funkstädter Spiel zu fließen. Außenverteidiger Pit Perschall mit einem bärenstarken Lauf, Pass auf Sören Möller, der eiskalt zum 1:1 einschob. Der Ausgleich – verdient!
Leider führte ein erneuter Wackler im eigenen Strafraum zur erneuten Gästeführung – 1:2 zur Pause. Doch das Spiel war weit davon entfernt, entschieden zu sein.
Zweite Halbzeit? Möller-Time!
Gleich nach dem Wiederanpfiff zauberte Sebastian Luczka: Hackentrick auf Möller, der trifft erneut – 2:2! Doch Nennhausen blieb bei ihrer Taktik „hoch und weit hilft viel“ – und wieder rutschte ein Ball durch. 2:3. Die Antwort? Kam sofort: Foul an Möller im Strafraum, der tritt selbst an – Dreierpack! 3:3!
Jetzt war der VfL obenauf, spielte sich Chancen heraus – Möller mit zwei Hochkarätern, aber der Gästekeeper hatte einen Sahnetag. Und wie es im Fußball so oft ist: Wer vorne nicht trifft …
Bittere Schlussphase, großer Applaus
In der 80. und 85. Minute kamen die Gäste mit einfachem Passspiel zu zwei Toren – 3:5, das tat weh. Zwar verkürzte Luczka nach einem kraftvollen Solo auf 4:5, aber fast im Gegenzug fiel das 4:6. Die Entscheidung.
Trotzdem: Die Leistung war beeindruckend. Der VfL war phasenweise das bessere Team, hatte mehr Spielanteile und vor allem den Mut, mit offenem Visier gegen einen klaren Favoriten zu spielen. Dass am Ende die Kraft ein bisschen fehlte? Geschenkt.
Extra-Applaus & gute Besserung
Ein besonderes Lob geht an die Unterstützung aus der Zweiten, die der ersatzgeschwächten Dritten sensationell half – und natürlich an Sören Möller, der mit drei Toren zum Mann des Spiels avancierte.
Ein Wermutstropfen bleibt: Zaen Qayyum verdrehte sich im Zweikampf das Knie und musste in der 76. Minute vom Platz getragen werden. Die gute Nachricht: keine schlimme Verletzung, aber ein paar Wochen Pause sind angesagt. Gute Besserung, Zaen – komm bald zurück!
Ausblick:
Starke Leistung, geiler Fight, viel Applaus – die Niederlage tut weh, aber sie lässt hoffen: Die Dritte ist bereit für die Liga. Los geht’s gegen die Freunde aus Kienberg – mit breiter Brust!







