35 Grad im Schatten? Unsere Zweite brennt ein 7:0-Feuerwerk gegen Falkensee ab!
Man nehme: Pralle Mittagssonne, brutale 35 Grad auf dem Thermometer und eine Mannschaft, die im Abstiegskampf ein dickes Ausrufezeichen setzen will. Das Ergebnis? Eine absolute Machtdemonstration unserer 2. Mannschaft, die die Reserve von Blau-Gelb Falkensee mit einem fulminanten 7:0 (4:0) förmlich vom Platz fegte!
Spielfreude schlägt Hitze: Der Torreigen beginnt
Die Marschroute der Trainer war klar: Drücken, laufen, Abstand zu den Abstiegsrängen herstellen. Während die ersatzgeschwächten Gäste sichtlich mit den Temperaturen und dem Nauener Dauerdruck zu kämpfen hatten, spielte sich der VfL regelrecht in einen Rausch. Nachdem die ersten zwei Großchancen noch liegen gelassen wurden, erlöste Sören Möller die Funkstädter in der 16. Minute mit dem hochverdienten 1:0.
Nauen dominierte nach Belieben. Besonders Pit Perschall war im ersten Durchgang kaum zu bremsen, wirbelte die Falkenseer Abwehr schwindelig und bediente seine Mitspieler im Minutentakt. Dass es nach einer halben Stunde nicht schon höher stand, lag einzig am starken Gästekeeper. In der 31. Minute war aber auch er machtlos: Nach einem sehenswerten, schnellen Spielzug über außen nagelte Max Lewerenz die Kugel zum 2:0 ins lange Eck.
Rudolphs Wiedergutmachung & Das Geburtstagskind
Dann schlug die Stunde von Tim Rudolph. Erst scheiterte er noch unglücklich vom Elfmeterpunkt, doch ein echter Torjäger schüttelt so etwas einfach ab. Per Doppelschlag vor der Pause (40., 44.) stellte er auf 4:0 – die Torjägerkrone bleibt fest im Visier! Spätestens jetzt ergab sich Falkensee seinem Schicksal.
Wer dachte, der VfL würde nach dem Seitenwechsel einen Gang zurückschalten, irrte gewaltig:
- 46. Minute: Ein scharfer Rudolph-Freistoß zwingt Gästespieler Dietrich zum Eigentor – 5:0.
- 54. Minute: Der bärenstarke Daniel Gehm belohnt seine fabelhafte Leistung mit dem Treffer zum 6:0.
Hinten ließen Buge, Zecher, Antoniewicz, Lewerenz und Jungspund Elias Hoepfner absolut gar nichts anbrennen. Über die gesamten 90 Minuten ließen sie genau einen einzigen Torschuss zu – und der ging auch noch daneben. Das ist kollektive Defensivarbeit vom Feinsten!
Den emotionalen Höhepunkt hoben sich die Jungs für die Nachspielzeit auf: Geburtstagskind Angelo Tews krönte seinen Ehrentag mit dem Treffer zum 7:0-Endstand! Der Jubel kannte keine Grenzen mehr.
Fazit: Was für eine Willensleistung bei diesem Wetter! Jeder rannte für jeden, und am Ende belohnt sich die Zweite mit einem Ergebnis, das die bärenstarke Leistung perfekt widerspiegelt. Die Abstiegsränge sind wieder ein ganzes Stück weiter weggerückt.
Ausblick: Nächste Woche Sonntag kommt Brieselang um 15:00 Uhr nach Nauen. Nach diesem Auftritt haben wir definitiv Blut geleckt!
Ein herrlicher Kantersieg für die Chronik!





