90 Minuten Herzrasen: Waskowski-Gala beschert Last-Minute-Sieg gegen Saarmund!
Wer am Wochenende kein Ticket für den VfL gelöst hatte, hat definitiv etwas verpasst. In einem Spiel, das nichts für schwache Nerven war, besiegte unsere Erste die SG Saarmund mit 4:3 (0:1). Es war ein Spiel, das alles bot: Rückstände, Führungen, ein unglückliches Eigentor und einen Helden des Tages, der wohl heute noch mit einem breiten Grinsen durch Nauen läuft.
Kalte Dusche in Durchgang eins
Die Partie begann zäh. Saarmund stand kompakt und nutzte in der 18. Minute eine Unachtsamkeit zur 0:1-Führung. Unsere Mannschaft bemühte sich zwar, fand aber vor der Pause noch nicht den richtigen Rhythmus. Mit dem knappen Rückstand ging es in die Kabine – Zeit für Coach Daniel Kraatz, an den richtigen Stellschrauben zu drehen.
Die „Maciek“-Festspiele beginnen
Was auch immer in der Halbzeit besprochen wurde: Es wirkte sofort! Nur drei Minuten nach Wiederanpfiff war es Maciej Waskowski, der zum 1:1 ausglich (48.). Doch Saarmund war kein angenehmer Gast und schlug postwendend zurück (52.). Wer nun dachte, Nauen würde einknicken, sah sich getäuscht. Fast im Gegenzug markierte erneut Waskowski das 2:2 (54.). Der Kunstrasen brannte!
Drama, Slapstick und purer Jubel
Die Schlussphase war dann nichts für Herzkranke. In der 84. Minute schien der Sieg zum Greifen nah, als Tom Gutschmidt zum vielumjubelten 3:2 einnetzte. Doch Fußball wäre nicht Fußball, wenn es nicht noch einen Haken gäbe: In der 87. Minute trudelte der Ball durch ein unglückliches Eigentor zum 3:3 in unsere Maschen. War es das? Würden wir uns mit einem Punkt begnügen müssen?
Nicht mit Maciej Waskowski! In der zweiten Minute der Nachspielzeit (92.) tankte er sich noch einmal durch, behielt die Nerven und schnürte den Dreierpack zum 4:3-Endstand! Das Stadion stand Kopf, die drei Punkte bleiben in der Funkstadt.
Fazit: Ein Sieg der Moral und des unbedingten Willens. Saarmund hat uns alles abverlangt, aber am Ende feiert Nauen einen bärenstarken Heimsieg. Maciek, heute geht das erste Kaltgetränk auf uns!





