A-Junioren zünden den Turbo: 13:3 gegen Neuruppin – ein Spiel wie ein Feuerwerk!

Was war denn da los?!
Die A-Junioren des VfL Nauen ließen am Wochenende nichts anbrennen und schossen den SV Union Neuruppin mit 13:3 aus dem Funkstädter Stadion. Es war ein Spiel, das an Scheibenschießen, Slapstick und Spielfreude gleichermaßen erinnerte – mit einem gewissen Jordan Nnanga Ray als nicht zu stoppenden Dauerbrenner.

Blitzstart mit Pressing & Präzision

Trainer Jan Schönnebeck wusste vor dem Spiel nicht genau, was ihn erwartet – Neuruppin war in dieser Saison alles: mal Kanonenfutter, mal Favoritenschreck.
Doch nach zwei Minuten war klar: Heute übernimmt der VfL das Kommando.

  • 1:0 – Nnanga Ray per Kopf nach Ecke von Elia Schönnebeck
  • 2:0 – Hannes Repke völlig frei, cool eingeschoben
  • 3:0 – Wieder Nnanga Ray, eiskalt nachgelegt

7 Minuten gespielt – 3:0. Das nennst du mal einen Start nach Maß.

Gegentore? Geschenkt. Antworten? Immer parat!

Dann kam der erste (von vielen) Sonntagsschüsse der Gäste – aus 30 Metern zum 3:1. Doch der VfL antwortete prompt: 4:1 – Nnanga Ray zum Dritten.

Neuruppin? Nochmal mit einem unnötigen 4:2 – der VfL? Direkt wieder mit dem Konter zum 5:2.
Zur Pause erhöhte der überragende Max Sackewitz auf 6:2 – zu diesem Zeitpunkt an fast jedem Angriff beteiligt. Motor, Wirbelwind, Vorbereiter, Vollstrecker – alles in einem.

Zweite Hälfte: Die Schleusen sind offen

Nach der Pause erst mal wieder ein Geschenk: 6:3, aus gefühlt der dritten „Nicht-Chance“ der Gäste. Aber geschenkt, denn danach spielte nur noch Nauen.

  • 7:3 – Elias Hoepfner, Innenverteidiger auf Abwegen
  • 8:3 – Sackewitz per Kopf wie Zlatan, Vorlage Luc Wäsch
  • 9:3 – Sackewitz again, nach Repke-Ablage
  • 10:3 – Nnanga Ray, natürlich
  • 11:3 – Jan Stackebrandt, sein erster Saisontreffer
  • 12:3 – Linus Ertel, stark durchgesetzt, stark vollstreckt

Und zum Abschluss noch ein echtes Schmankerl:
Keeper Mattis Ferg drischt den Ball über das ganze Feld, Sackewitz pflückt ihn runter, lupft über den herauseilenden Keeper – 13:3, Abpfiff, Ekstase.

Fazit:

Ein Spiel wie ein Trainingsvideo für Offensiveffizienz (wenn man mal von den drei Gegentoren absieht).
Die A-Junioren präsentieren sich torhungrig, spielfreudig und in absoluter Frühform – und wenn die Kiste erstmal läuft, dann läuft sie.