B-Junioren VfL Nauen verpatzen Saisonstart

Schlechter Saisonstart der B-Junioren

Mit zwei krachenden Niederlagen sind die B-Junioren des VfL Nauen in den neuen Modus (mit Vorrunde) der neue Saison gestartet. Im ersten Spiel gegen die zweite Vertretung von Babelsberg 74 ließ man sich nahezu ohne Gegenwehr 12:0 abschießen. Hierbei waren Einstellung und Einsatzwille schlichtweg nicht bei jedem vorhanden. Das musste angesprochen werden, damit man im nächsten Spiel gegen die zweite Vertretung der SpG. Dallgow/Elstal besser aussehen würde. Mit drei Auswechselspielern fuhr man also nach Elstal, mit 10 Mann spielte man zu Ende…Mannschaftskapitän Aurel Schönnebeck bereits nach 10 Minuten verletzt, zwei weitere Verletzungen und ein Brillenproblem rundeten die Sache ab. Trotzdem war das erst einmal auf alle Fälle besser, als noch in Babelsberg. Der Einsatz stimmte und Chancen hatte man auch. Kurz vor der Halbzeit musste man aber trotzdem das 1:0 schlucken. Und hier war zu sehen, dass wir ein Mentalitätsproblem haben. Nur 1:0 und trotzdem total niedergeschlagen… Die zweite Halbzeit begann trotzdem gut. 1:1 durch Jan Repke. Das gibt Mut. Denkste…zwei Minuten später 2:1 nach Ecke des Gastgebers. Und dann ging es dahin. Von Krämpfen geplagt, hier ein Wehwechen, da ein Problemchen und zahlenmäßig dezimiert…6:1 Endstand, wobei die letzten drei Gegentore eigentlich keinen Wert mehr hatten.

Und dennoch muss man die Situation relativieren und einordnen. Dass die ersten beiden Gegner ganz andere Möglichkeiten haben sieht man daran, dass es sich jeweils um die Zweitvertretung handelte, deren erste Mannschaften auf Landesebene agieren die beide ihrerseits aus den ersten zwei Spielen zwei Siege mitnahmen. Und anscheinend wollte man gegen den VfL Nauen auch nichts dem Zufall überlassen. Nicht umsonst waren bei beiden Gegnern der Funkstädter gleich mehrere Spieler ihrer Landesklassemannschaften im Einsatz…

Und mit RSV Eintracht III hat man noch einen Gegner in der Vorrundengruppe, deren zweite Mannschaft auf Landesebene spielt und deren erste Truppe sogar in der Brandenburgliga vertreten ist. Da scheint die andere Vorrundengruppe nicht ganz so schwer zu sein. Kann man sich halt nicht aussuchen. Dass das für die Jungs und die Trainer deprimierend ist, insbesondere nach so einem Start, ist kein Wunder.

Nichtsdestotrotz hat man erst eimal auf sich zu schauen. Und da gibt es noch genügend Aufholbedarf, und zwar in allen Bereichen. Mentalität, Einsatzbereitschaft sowie technische Mängel als auch taktische Umsetzung. Es kann nur besser werden. Und das wird es auch. Vielleicht schon im nächsten Spiel zu Hause gegen Optik Rathenow.

Alles in Allem kann man eh erst nach der Vorrunde und der Einordnung in die jeweilige Staffel beurteilen, wo man steht. Dann geht es nämlich gegen Gegner auf Augenhöhe.