Boooom! Arbeitssieg gegen Pankow – VfL Nauen wieder an der Spitze
Das war nichts für Feingeister – aber genau das, was es brauchte.
Die 1. Mannschaft des VfL Nauen hat sich in einem intensiven, körperlichen und leidenschaftlich geführten Duell gegen den starken Aufsteiger Pankower SV mit 2:0 durchgesetzt – ein Dreier, der richtig schmerzte, aber doppelt so viel wert war.
Von Anfang an klar: Das wird ein Kampf
Coach Dirk Altkrüger konnte trotz einiger Ausfälle auf einen starken Kader zurückgreifen – und zur Freude aller war Tom Gutschmidt nach langer Verletzungspause endlich wieder von Beginn an dabei.
Pankow? Kam als Aufsteiger mit Respekt – aber eben auch mit Selbstvertrauen. Kein Fallobst, keine Sekunde.
Die erste halbe Stunde: wenig Chancen, aber volle Intensität. Ein echtes Spiel zum Reinarbeiten, Reinkämpfen.
Dann der Moment des Spiels:
Steven Porath tankt sich mit Willen und Wucht durch, legt quer auf Merlin Schmid – und der haut das Ding zum 1:0 rein!
Nicht schön, aber scheiß drauf – Führung. Zuhause. Und wieder Tabellenführer.
Pankow antwortete vor allem mit Standards, aber Luca Sammartano war wach – bei einer Ecke mit der Faust, beim Schuss im Nachfassen.
Kurz vor der Pause nochmal Schmid mit einem Freistoß – in die Mauer, Halbzeit.
Zweite Hälfte: Zäh wie Leder, aber abgeklärt wie ein Spitzenteam
Nach der Pause kam Pankow mit Schub zurück, doch der VfL stand kompakt, wach und willensstark.
Julian Krause kontrollierte das Zentrum mit Ruhe, Tom Marzoll räumte im Schatten alles ab – und hinten sorgten Steven Schener, Tristan Woitina, Jendrik Sarnow und Maxi Hartmann für Beton pur.
Und dann der Moment zur Vorentscheidung:
Krause schickt Gutschmidt, der zieht scharf rein – Porath verpasst, aber Schmid ist da und macht das 2:0.
Zweites Tor, zweites Mal durchgezogen. Das Ding war durch.
Fazit:
War’s schön? Nö. Musste es das sein? Auch nicht.
So ein Spiel kannst du verlieren – aber wir haben’s gewonnen. Weil wir den Kampf angenommen haben, weil jeder seinen Job gemacht hat, und weil’s manchmal auf die Mentalität ankommt.
Ausblick:
Nächste Woche wartet das Pokalspiel gegen Preußen – Brandenburgliga.
Ein Spiel von zehn, das du vielleicht gewinnst? Vielleicht ist es genau dieses. Kommt vorbei, macht Lärm – die Jungs haben’s verdient.







