Den Riesen am Rande des Wahnsinns: Unsere Zweite trotzt dem Spitzenreiter!
Was für ein Fight an der Arco-Straße! Am Wochenende empfingen unsere zweiten Männer den absoluten Überflieger der Liga: den BSC Süd. Die Gäste reisten mit einer Bilanz an, die jedem Gegner das Kniezittern lehrt (nur 5 Verlustpunkte, im Schnitt 3 Buden pro Spiel). Doch wer dachte, Nauen würde sich kampflos ergeben, hatte die Rechnung ohne das Team von Sascha Pösch und Daniel Ziermann gemacht.
Beton angerührt und Aluminium-Glück
Nauen startete taktisch diszipliniert, defensiv und mit einer gehörigen Portion Geduld. Der BSC Süd übernahm zwar sofort das Zepter, biss sich aber an unserer Hintermannschaft die Zähne aus. Ein besonderes Lob verdiente sich A-Junior Paul Nousch, der zwischen den „alten Hasen“ Erik Hanisch und Max Nolle agierte, als hätte er nie etwas anderes gemacht.
Und wenn doch mal etwas durchkam, war da ja noch Adam Szymczyk im Kasten, der einen Sahnetag erwischte. Selbst als der Schiedsrichter nach einem strittigen Pfiff auf den Punkt zeigte, blieb das Glück auf unserer Seite: Der Elfer klatschte nur an den Pfosten. Mit einem sensationellen 0:0 ging es in die Kabinen.
Adleraugen und Ping-Pong-Pech
In der zweiten Hälfte wurde Nauen mutiger, doch Süd blieb dominant. Die Abwehrschlacht erreichte ihren Höhepunkt, als Mark Scheffler und Elias Croux im Zentrum quasi jeden Grashalm umpflügten. Dann die Kuriosität des Tages: Ein Ball der Gäste landete im Netz, doch der Schiedsrichter entschied auf „Ball im Aus“ während der Flugkurve. Ob er Adleraugen hatte oder einfach ein Herz für Nauen – wir nehmen es dankend an!
Doch der Fußballgott hatte leider noch eine Rechnung offen. Zehn Minuten vor dem Ende passierte es: Eine Ecke wurde zur Ping-Pong-Einlage. Der Ball prallte unglücklich von zwei Funkstädtern ab und landete genau vor den Füßen eines Brandenburgers – 0:1. Ein Tor aus dem Nichts, so bitter wie ein kalter Kaffee am Montagmorgen.
Fast der Lucky Punch
Nauen warf nun alles nach vorne. Der bärenstarke Tim Rudolph bediente Joshua Szwiec, der plötzlich die Riesenchance zum Ausgleich auf dem Fuß hatte. Doch der Süd-Keeper reagierte glänzend und verhinderte den „Lucky Punch“.
Fazit: Am Ende steht eine knappe und unglückliche Niederlage gegen den Favoriten. Aber: Diese Leistung war ein fettes Ausrufezeichen im Kampf um den Klassenerhalt! Wenn wir so weiterarbeiten, holt uns so schnell keiner ein. Kopf hoch, Männer – das war bärenstark!







