Der Bock ist umgestoßen: Unsere Zweete schießt sich den Frust von der Seele!
Endlich wieder Jubel im Lager der Funkstädter Reserve! Nach einer harten Phase, in der aus fünf Spielen lediglich zwei mickrige Pünktchen heraussprangen, hat die Mannschaft von Sascha Pösch und Daniel Ziermann die Kurve gekriegt. Gegen den SV Roskow gab es ein deutliches 4:1 (0:1) – und das war am Ende ein Sieg des Willens und der richtigen Worte zur richtigen Zeit.
Kapitäne an Bord, aber Sand im Getriebe
Die beste Nachricht gab es eigentlich schon vor dem Anpfiff: Mit Enrico Czerwonatis und Max Nolle waren endlich beide Kapitäne wieder mit an Bord. Die defensive Stabilität war also theoretisch zurück, doch praktisch startete der VfL etwas umständlich. Man hatte das Spiel zwar eigentlich im Griff, doch den ersten Treffer markierten die Gäste. Nach einem Konter nach gut zwanzig Minuten hieß es plötzlich 0:1.
Nauen rannte wütend an, erspielte sich durch Sören Möller, Tim Rudolph, Daniel Gehm und Elias Croux hochkarätige Chancen – doch der Ball schien an diesem Tag eine persönliche Abneigung gegen das Tornetz zu haben. Mit hängenden Köpfen ging es in die Kabine.
Die Kabinenpredigt wirkt: Ein Turbo-Start in Hälfte zwei
Was auch immer das Trainerteam in der Pause in den Tee gemischt hat – es hat gewirkt! Unsere Jungs kamen mit einer völlig anderen Körperspannung aus der Pause. Nur fünf Minuten waren in Durchgang zwei gespielt, da erlöste Daniel Gehm die Fans mit dem Ausgleich zum 1:1. Plötzlich war der Glaube wieder da, dass hier noch viel mehr geht.
Nach einer guten Stunde war es dann unser Goalgetter Tim Rudolph, der die Partie endgültig drehte und zur verdienten 2:1-Führung traf. Roskow versuchte zwar noch einmal, den Hebel umzulegen, doch die Abwehr um Czerwonatis hielt den Laden hinten konsequent dicht.
Der Doppelschlag zum Sahnehäubchen
In der Schlussphase wurde es dann noch einmal richtig schick: In der 85. Minute zirkelte Tim Rudolph einen Freistoß sehenswert zum 3:1 in die Maschen. Die Vorentscheidung! Doch Nauen hatte noch nicht genug. Keine zwei Minuten später folgte der „Spielzug des Tages“: Über Max Lewerenz landete der Ball bei Joshua Szwiec, der im Zentrum zum 4:1-Endstand vollendete.
Fazit: Ein hochverdienter Sieg, der zeigt, dass die Moral in der Reserve stimmt. Der Bock ist nicht nur umgestoßen, er liegt quasi flach! Mit diesem Rückenwind können die nächsten Aufgaben kommen.





