Derby-Wahnsinn in Markee: Unsere Dritte dreht das Ding in einem Acht-Tore-Spektakel!
Derbyzeit ist die schönste Zeit – besonders wenn man am Ende jubeln darf! Nach einem eher holprigen Start in die Rückrunde stand für unsere 3. Mannschaft das prestigeträchtige Duell gegen die Freunde vom FC Markee an. Das Trainergespann Tews/Lenicker konnte endlich wieder aus dem Vollen schöpfen und schickte eine Truppe auf den Rasen, die vor Tatendrang nur so strotzte.
Der „Elfmeter-Killer“ und der Volley-Hammer
Nauen legte mutig los, doch der erste Schreck ließ nicht lange auf sich warten: Ein unglückliches Handspiel von Basti Celik im Strafraum führte zum frühen Elfmeter für Markee. Doch wir haben ja Alex Jahr zwischen den Pfosten! Mit einer bärenstarken Parade fischte er das Leder aus dem Eck und hielt die Null fest.
Das gab Auftrieb: Nach einer butterweichen Flanke von Mark Scheffler nahm Pit Perschall Maß und nagelte das Spielgerät per Volley zum 0:1 in die Maschen. Markee schlug jedoch zurück: Erst traf Naumann per Sonntagsschuss zum Ausgleich, dann nutzte Henkel eine kollektive Unentschlossenheit in unserer Hintermannschaft per Lupfer zum 2:1. Pause. Tief durchatmen.
„Schaum vorm Mund“ und der Lucio-Gedächtnislauf
Mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch kam der VfL aus der Kabine. Angetrieben vom überragenden Mark Scheffler wurde jetzt Einbahnstraßen-Fußball gespielt. Dann kam der Moment von Basti Celik: Mit einem „Lucio-Gedächtnislauf“ pflügte er über den Platz und flankte punktgenau auf Angelo Tews, der zum 2:2 einnetzte. Nur wenig später war es erneut Tews, der nach Scheffler-Vorarbeit die Übersicht behielt und zum 2:3 drehte.
Slapstick, Herzschlag und der Befreiungsschlag
Es wäre kein echtes Derby ohne eine Prise Drama: Beim Versuch zu klären, „nagelte“ Basti Celik den Ball versehentlich seinem eigenen Keeper in die Kiste – 3:3. Ein kurioses Eigentor, über das Basti sich wohl am meisten ärgerte, da er bis dahin eine super Partie gemacht hatte.
Doch wer dachte, Nauen knickt jetzt ein, irrte gewaltig. Mark Scheffler, heute der Inbegriff des Spielmachers, bediente erneut Pit Perschall, der per Kopf zur 3:4-Führung traf und Markee endgültig den Zahn zog. Den Schlusspunkt unter diese denkwürdige Partie setzte Marlon Owoc, der im Strafraum cool blieb und mit zwei Kontakten zum 3:5-Endstand vollendete.
Fazit: Was für eine Moral! Trotz Rückstand und Eigentor-Pech hat die Dritte bewiesen, dass sie Derby kann.
Vorschau: Nächste Woche wartet das absolute Spitzenspiel: Der Zweite empfängt den Dritten. Wir freuen uns auf das Duell gegen Bamme – auch wenn der Schiedsrichter direkt aus Bamme kommt. Das wird spannend!







