Dritte startet furios: 9:0-Derbysieg gegen dezimierte Kienberger
Was für ein Auftakt!
Die 3. Mannschaft des VfL Nauen legte zum Saisonstart einen echten Paukenschlag hin – und das ausgerechnet im Derby gegen den Kienberger SV 1924 e.V.. Bei sommerlichem Wetter, gut gefülltem Platz und ordentlich Derby-Nervosität hieß es am Ende: 9:0 für die Funkstädter!
Vorzeichen klar – aber nicht selbstverständlich
Die Gäste kamen arg ersatzgeschwächt nach Nauen und hatten von Beginn an die undankbare Aufgabe, vor allem Schadensbegrenzung zu betreiben. Doch wer dachte, das würde ein Selbstläufer, kennt die Bodenständigkeit des Teams um Florian Tews und Ralf Lenicker:
Man ging mit dem nötigen Respekt aufs Feld – schließlich waren die Duelle in der Vorsaison eng und hitzig.
Die erste große Szene gehörte sogar den Gästen: Keeper Alexander Jahr musste einen satten Schuss von Janulik um den Pfosten drehen – der HalloWachMacher.
Dann kam der Oldie – und das gleich doppelt
Wer die letzte Saison abgeschlossen hatte, eröffnete auch die neue: Oldie Jethro Reinhardt, per Kopf nach einer Ecke von Sören Möller – 1:0 (23.). Nur wenige Minuten später schnappte sich ein Gästeakteur im Strafraum die Hand zur Hilfe – Strafstoß! Wieder Reinhardt, wieder drin – 2:0. Jetzt war die Maschine geölt.
Zweite Halbzeit: Tore im Minutentakt
Keine zwei Minuten nach Wiederanpfiff schraubte Kapitän Sebastian Boltze den Spielstand auf 3:0 – Vorlage Fourmont, Abschluss eiskalt.
Danach ging’s Schlag auf Schlag:
- Daniel Stender staubte nach Ecke im Getümmel ab – 4:0
- Wieder Boltze mit dem Doppelpack – 5:0
- Marlon Owoc verwandelte sicher vom Punkt – 6:0
- Dann übernahm Sören Möller mit einem satten Hattrick – 7:0
- Und zur Krönung: Daniel Gehm feierte nach Verletzungspause sein Comeback mit einem Doppelpack – 9:0!
Fazit:
Ein klarer Sieg gegen dezimierte, aber tapfere Kienberger, die bis zum Ende alles gaben. Für den VfL war’s eine gelungene Generalprobe – auch wenn kommende Woche beim Auswärtsspiel in Großwudicke sicher ein anderes Kaliber wartet.
Ausblick:
Die Marschroute ist klar: Platz unter den Top 5 ist das Ziel – mit dieser Spielfreude und Torgefahr ist der erste Schritt gemacht!







