Heimsieg mit Herz und Moral: Erfolgreiches Kraatz-Debüt an der Arco-Schule!
Neuer Trainer, alte Leidenschaft: Die erste Männermannschaft des VfL Nauen hat im ersten Rückrundenspiel unter Coach Daniel Kraatz direkt ein Ausrufezeichen gesetzt. Trotz einer langen Ausfallliste – unter anderem mussten Nick Halt, Tristan Woitina und Luca Sammartano passen – bewies die Truppe, dass das „System Nauen“ auch bei Wind und Wetter funktioniert. Und das Beste vorab: Hoffnungsträger Tim Klützke wurde bereits wieder auf dem Trainingsplatz gesichtet!
Elfmeter-Pech und kalte Dusche
Die Funkstädter starteten auf dem Kunstrasen bärenstark. Keine zwei Minuten waren gespielt, da wurde Merlin Schmid im Strafraum gelegt – klarer Elfmeter! Doch das Aluminium hatte etwas gegen die frühe Führung; Schmid nagelte das Leder leider nur an den Pfosten.
Es kam, wie es kommen musste: Hansa Wittstock igelte sich mit einer Fünferkette ein und lauerte auf Konter. Nach einer Viertelstunde schlug einer dieser Nadelstiche ein. Ein eigentlich lösbares Ding trudelte unglücklich am langen Pfosten zum 0:1 ins Netz – für Keeper Dominik Petzsche absolut nichts zu halten.
Richie „The Pusher“ Malak und der Last-Minute-Jubel
In der Folge war es vor allem Richie Malak, der die Mannschaft antrieb. Eigentlich gar nicht für die Startelf vorgesehen, sprang er kurzfristig für den beim Aufwärmen verletzten Nick Halt ein und agierte als nimmermüder Motor. Nauen drückte, scheiterte aber immer wieder am glänzenden Gästekeeper.
Es dauerte bis tief in die Nachspielzeit der ersten Hälfte, ehe der Knoten platzte: Ecke, Kopfball, Steven Porath – drin! Der Ausgleich zum psychologisch perfekten Zeitpunkt.
Die Bank sticht: Ein Tor für die Seele
Nach der Pause brachte Coach Kraatz frischen Wind durch Maciej Waskowski und Tom Gutschmidt. Und Letzterer sorgte für Gänsehaut-Momente: Nachdem er die erste Großchance noch liegen ließ, servierte ihm Max Janke nur fünf Minuten später den Ball maßgerecht. Gutschmidt vollendete eiskalt zum 2:1 – ein Treffer, den ihm die 150 Zuschauer an der Arco-Schule von ganzem Herzen gönnten!
Der VfL blieb am Drücker. Der eingewechselte Rafal Jahn setzte sich auf außen bärenstark durch und bediente erneut Steven Porath, der mit seinem zweiten Treffer zum 3:1-Endstand alles klar machte.
Fazit: Ein verdienter Sieg, der zeigt, dass die Moral in der Truppe absolut intakt ist. Auch wenn noch nicht jedes Puzzleteil an seinem Platz ist – der Weg unter Daniel Kraatz stimmt!







