Nerven wie Drahtseile: VfL entführt drei Punkte aus Perleberg!
Wer am Samstag die Reise zum SSV Einheit Perleberg antrat, bekam das volle Programm geboten: Frühe Tore, gastfreundliche Geschenke und eine Schlussphase, die den Puls der 116 Zuschauer ordentlich nach oben trieb. Am Ende hieß es 4:2 (2:0) für unseren VfL Nauen – ein Sieg der Moral und der Kaltschnäuzigkeit!
Blitzstart und „polnische Präzision“
Unsere Jungs unter Coach Daniel Kraatz zeigten von Beginn an, wer der Herr im Hause (bzw. auf dem fremden Platz) ist. Gerade einmal elf Minuten waren gespielt, da schlug Jendrik Sarnow das erste Mal zu und brachte uns mit 1:0 in Front. Nauen blieb am Drücker und dominierte das Geschehen nach Belieben. Kurz vor dem Pausentee veredelte Maciej Lukasz Waskowski die spielerische Überlegenheit mit dem verdienten 2:0. Mit diesem komfortablen Polster schmeckte der Pausentee gleich doppelt so gut.
Ein Geschenk und die große Aufholjagd
Nach dem Wechsel brachte Kraatz mit Enrico Malak frischen Wind für Merlin Jan Schmid. Und kaum war die zweite Hälfte angepfiffen, zeigten sich die Gastgeber von ihrer spendablen Seite: Jarno Hesse lenkte eine Hereingabe in der 51. Minute unglücklich ins eigene Netz – 3:0 für den VfL!
Eigentlich hätte man nun entspannt die Beine hochlegen können, doch Perleberg hatte andere Pläne. Jonas Steiner verkürzte nach einer Stunde auf 1:3, und als Thomas Brackrock in der 82. Minute tatsächlich den 2:3-Anschlusstreffer markierte, wurde es an der Seitenlinie doch noch einmal unruhig. Plötzlich war das Spiel wieder völlig offen und das große Zittern begann.
„Fuchsteufelswild“ zum Sieg
Doch wer dachte, die Funkstädter würden jetzt einknicken, hatte die Rechnung ohne Christopher Fuchs gemacht. In der 87. Minute behielt er am Elfmeterpunkt die Nerven, guckte den Keeper aus und versenkte das Leder eiskalt zum 4:2-Endstand. Deckel drauf, Auswärtssieg eingetütet!
In den letzten Minuten durften dann auch Rafal Dariusz Jahn und Nick Halt noch einmal ran, um den verdienten Dreier über die Zeit zu bringen.
Fazit: Ein verdienter Erfolg, der unsere Ambitionen in der Landesklasse West unterstreicht. Wir haben zwar kurzzeitig den Atem angehalten, aber am Ende zählt die starke Mannschaftsleistung. So kann es weitergehen!







