Oldies but Goldies: Unsere Dritte triumphiert im Kienberger Derby-Krimi!
Schwere Kost, tiefer Boden und ein Altersdurchschnitt, bei dem mancher Sportmediziner hellhörig wird: Unsere 3. Mannschaft trat am Wochenende zum Derby beim Kienberger SV an. Trotz schwieriger Platzbedingungen und einer halben Startelf, die bei der „Zweeten“ aushelfen musste, zauberte das Trainerduo Florian Tews und Ralf Lenicker eine Truppe auf den Rasen, die es in sich hatte.
Erfahrung siegt: Die 35er-Mauer steht
Mit einem Durchschnittsalter von stolzen 35 Jahren ging es in die Partie – Erfahrung pur! Jeremy Nagel feierte sein Comeback zwischen den Pfosten, davor dirigierte „Oldie“ Torsten Gohlke die Abwehr. Und die Routine zahlte sich sofort aus: Nauen übernahm das Kommando. In der 10. Minute war es Sebastian Luczka, der einen Fehler der Kienberger eiskalt bestrafte und zum 0:1 einnetzte. Ein besonderer Treffer, denn für „Lucze“ war es der „Last Dance“ vor seiner anstehenden OP.
Ein schmeichelhafter Pfiff und taktische Kniffe
Nauen drückte auf den zweiten Treffer, doch Celik, Reinhardt und Tews ließen beste Chancen liegen. Wie es im Derby oft so ist, kam Kienberg durch einen – sagen wir mal – „sehr wohlwollenden“ Elfmeterpfiff zurück ins Spiel. Mit einem 1:1 ging es in die Kabinen.
In der Pause bewiesen die Coaches Fingerspitzengefühl: Bastian Schober und Jaime Fourmont kamen neu in die Partie, Jethro Reinhardt rückte in die Innenverteidigung. Das Ergebnis? Einbahnstraßenfußball Marke VfL! Zwar versuchten es unsere Jungs zwischendurch etwas zu schön zu machen, doch die Belohnung folgte spät, aber verdient.
Emotionen pur: Der Premierentreffer
In der 75. Minute war es erneut der bärenstarke Luczka, der nach Vorarbeit von Fourmont zum 1:2 traf und den Nauener Anhang jubeln ließ. Kienberg war nun gebrochen. Den Schlusspunkt setzte Bastian Schober: Nach einem uneigennützigen Zuspiel von Angelo Tews schob er zum 1:3 ein. Sein allererstes Tor für den VfL – und das wurde entsprechend emotional gefeiert!
Fazit: Ein hochverdienter Derby-Sieg unter erschwerten Bedingungen. Damit zementiert die Dritte ihren 2. Tabellenplatz und beweist, dass man für Erfolg nie zu alt ist. Alles Gute an Sebastian Luczka für die OP – komm schnell wieder!







