VfL Nauen Testete gegen Bredower SV 1947

Auftaktsieg gegen agile Bredower

Das es nicht mehr so einfach werden würde wie die vergangenen Jahre war im Vorfeld klar, haben sich die Mannen um Malte Seegebarth zu einem Aufsteiger gemausert und spielen ansehnlichen Fußball. Nichtsdestotrotz wollten die Funkstädter die Gastgeber früh unter Druck setzen und viel Ballbesitz generieren. Das gelang in der Anfangsphase recht gut, die Mannen von Coach Jethro Reinhardt hatten noch einen langen Lauf am Vortag in den Knochen, aber machten das recht ordentlich. Über eine schöne Ballstafette über Lars Halt, netzte Martin Berndt sehenswert unter die Latte. Auch in der Folge die höherklassigen Gäste mit viel Druck, bei einem Fehlpass, Genrich einmal durch, aber konnte im letzten Moment noch gestoppt werden, die einzige nennenswerte Offensivaktion der Gäste in Halbzeit eins. Aber hinten machten sie es recht clever und verdichteten die Räume recht ordentlich, das man sich nicht sehr oft in den Strafraum kombinieren konnte, aber Chancen waren trotzdem da, aber der starke Keeper Patrick Holz hielt die Kiste sauber. Unglücklicherweise mußte Steven Schener kurz vor der Pause runter, als er bei einem Kopfballduell einen ordentlichen Cut an der Lippe davontrug, gute Besserung SdB. Zur Halbzeit wechselte der Coach kräftig durch. Da kamen mit Danilo Mohr, Emmanuel M Nkemakolam und Maciej Waskowski drei Spieler, die nun zum Kader der 1.Mannschaft gehören, zum Einsatz, dazu bekam A-Junior Lucas Wegener auch Spielminuten. Das Bild blieb das gleiche, der VfL spielbestimmend und mit zahlreichen Chancen, zwei davon nutzten Nkemakolam und Tim Hoffmann zum 3:0. Jetzt fanden aber einige Flüchtigkeitsfehler im Aufbauspiel statt, so kamen die Gastgeber auch zu Chancen, aber VfL Keeper Enrico Czerwonatis hielt stark. In der Schlußviertelstunde mußte dann Martin Herm raus und Lars Halt ging in die Innenverteidigung. An ihm lags aber nicht das Friedemann Zielsdorf noch zweimal netzen konnte, die Bredower kamen zu ihren Ehrentreffern zum 2:3, nicht unverdient. Guter Kick, gute Gastgeber, aber noch viel Arbeit.