Wahnsinn in der 96. Minute: Pit Perschall köpft die Dritte zum Sieg im Gipfeltreffen!

Wer am Sonntag den Weg zum Sportplatz gefunden hatte, brauchte starke Nerven und ein gesundes Herz. Im direkten Duell um Platz zwei empfing unsere 3. Mannschaft die Einheit aus Bamme. Es war das Spiel, auf das alle gewartet hatten – und es hielt alles, was es versprach: Debütanten, Schiedsrichter-Drama und ein Finale, das man sich schöner nicht hätte ausmalen können.

Junge Wilde und eine trockene Bude

Das Trainerduo Tews/Lenicker bewies Mut und warf mit A-Junior Elias Hoepfner ein echtes Eigengewächs ins kalte Wasser der Männerklasse – und Elias schwamm sich sofort frei! Gemeinsam mit den jungen Wilden Frank Baum und Bastian Pahl sowie der gewohnten Offensiv-Power startete der VfL mutig. In der ersten Halbzeit war es Angelo Tews, der nach Vorarbeit des agilen Rückkehrers Alex Herdlitschke trocken zum 1:0 vollstreckte.

Pfiff mit Beigeschmack und kalte Dusche

Nach der Pause kam Nauen mit breiter Brust aus der Kabine, wurde aber jäh gebremst. Der Unparteiische (wir erinnern uns: er kam direkt aus Bamme…) sah ein mehr als strittiges Handspiel im Nauener Strafraum. Der fällige Elfer schlug zum 1:1 ein.

Es wurde hektisch. Während der Schiedsrichter für ordentlich Unmut auf den Rängen sorgte, nutzte Bamme die Unruhe: Über den starken David Schalow kombinierten sich die Gäste zum 1:2. Nauen schien geschlagen, doch Bamme war nach einer Stunde sichtlich am Limit – und unsere Jungs witterten ihre Chance.

Der „Staubteufel“ und das 96-Minuten-Wunder

Pit Perschall wirbelte die müde Gästeabwehr immer wieder durcheinander. Nachdem Herdlitschke das leere Tor nach einem Lattentreffer von Tews noch knapp verfehlte, schlug die Stunde des Jokers: Nach einem Freistoß stand Jaime Fourmont goldrichtig und staubte zum hochverdienten 2:2 ab.

Eigentlich rechneten alle schon mit einer Punkteteilung, doch der Fußballgott hatte noch eine Patrone im Lauf. 96. Minute: Letzte Ecke für den VfL. Angelo Tews zirkelt das Ding punktgenau an den zweiten Pfosten, dort schraubt sich Pit Perschall hoch und köpft das Leder traumhaft gegen den Innenpfosten und ins Netz! 3:2! Der Rest war purer, blau-weißer Jubelwahnsinn.

Fazit: Ein Sieg des puren Willens gegen alle Widerstände! Die Dritte festigt ihren Platz an der Sonne und beweist, dass man ein Spiel erst abpfeift, wenn der VfL gewonnen hat.