Wahrscheinlich jüngste Elf überhaupt gewinnt Test

Da staunte Lars Halt, der neue Trainer der 1.Mannschaft nicht schlecht als er vom Durchschnittsalter erfuhr. Die Startformation im Testspiel beim Kreisligisten FSV 95 Ketzin / Falkenrehde hatte das beachtliche Durchschnittsalter von unter 20 Jahren. Dem geschuldet das 14 Mann zumeist urlaubsbedingt ausfielen, war das aber auch abzusehen. So durften wieder etliche Nachwuchsspieler ran. So starteten Leon Lutze, Phillip Strutz, Steven Schener, Hugo Zerbe, Max Lewerenz, Tim Rudolph, Mark Scheffler, Oli Rieper, Alex Herdlitschke, Joshua Szwiec und Lucas Wegener. Der VfL legte auch gleich los wie die Feuerwehr und muss nach 5 Minuten schon führen, aber Szwiec hatte heute das Pech am Fuß, er alleine traf zweimal Aluminium. Die Gastgeber tief stehend und auf Fehler lauernd, die passierten natürlich, so kamen sie nach einem Ballverlust relativ früh zur 1:0 Führung, allerdings aus klarer Abseitsstellung. Die Funkstädter aber unbeirrt weiter nach vorne spielend, daraus resultierte auch der mehr als verdiente Ausgleich durch Steven Schener, der blank vor der Kiste das Spielgerät nur über die Linie drücken mußte. Aber die Defensive heute nicht ganz souverän, so konnte Hiller die Gastgeber wieder in Führung bringen, leider stand man auf Höhe der Abseitslinie und es war leider wieder Abseits, in Testspielen nicht so wichtig. Auf der anderen Seite haben Wegener und Herdlitschke beste Chancen. Das schönste (gegebene Tor) des Tages erzielte Tim Rudolph, erst setzte er sich gegen zwei Gegenspieler durch und nagelte dann den Ball aus 20 Metern unhaltbar ins Netz. Die Gastgeber lauerten weiter auf Fehler, aber der VfL wurde zunehmend sicherer, Lutze konnte bzw. musste sich dennoch noch auszeichnen.

Nach der Halbzeit wollte der VfL für klare Verhältnisse sorgen. Scheffler fühlte sich mit Rudolph und später Martin Berndt an der Seite pudelwohl und Rieper, sowie der heute starke Herdlitschke fütterten die Sturmspitzen. Vor allem Herdlitschke spielte mit seinem dann platten Gegenspieler Katz und Maus. Eine seiner Eingaben nutzte Wegener zum 2:3. Szwiec bemühte sich und hatte viele Abschlüsse, aber heute nicht das nötige Schussglück, besser macht es Rudolph, sein Abschluß aus gut 18 Metern knallte an die Unterlatte und sprang deutlich hinter der Linie auf und wieder raus, aber der junge Schiedsrichter hatte es allein heute auch nicht leicht. Für den Endstand sorgte dann Marcello Semanat Amores zum 2:4. Ein zunehmend erschöpfter Gastgeber verteidigte es mit Mann und Maus, aber der VfL muß deutlich höher gewinnen, so ließen Rieper, Amores, Herdlitschke und der Jüngste Schönnebeck noch was liegen. Alles in allem viel Bewegung im Spiel.

Zum nächsten Test erwartet der VfL Nauen die Brandenburgligamannschaft vom Oranienburger FC Eintracht 1901 e.V. nächsten Freitag um 19:00 Uhr.