Wenn das Pech am Stiefel klebt: Zweite Männer scheitern an sich selbst
Manchmal schreibt der Fußball Geschichten, die man lieber ungelesen im Schrank stehen lassen würde. Unsere zweite Vertretung reiste am Wochenende zum Mögeliner SC – eigentlich mit dem Ziel, beim Tabellenvorletzten mindestens einen Punkt zu entführen. Doch am Ende stand ein frustrierendes 0:1 auf der Anzeigetafel, das vor allem in die Kategorie „selbst zuzuschreiben“ fällt.
Das „Lazarett Nauen“: Wer ist eigentlich noch da?
Ein Blick auf die Ausfallliste der Trainer Sascha Pösch und Daniel Ziermann liest sich momentan eher wie das Mitgliederverzeichnis des gesamten Vereins als wie ein Spieltags-Kader. Ohne die Kapitäne Lucas Wegener und Max Nolle fehlte die defensive Zentrale komplett. Dazu gesellte sich das gesperrte Geburtstagskind Björn Antoniewicz, Enrico Czerwonatis (auf Lehrgang) und eine gefühlte gesamte Startelf an weiteren Verletzten und Abwesenden – von Collin Zeise bis Karol Zyto.
Ein riesiges Dankeschön geht daher an die Jungs der Dritten, die ohne zu zögern in die Bresche gesprungen sind und ihren Job richtig gut gemacht haben!
Überlegen, aber glücklos
Trotz der zusammengewürfelten Truppe waren die Funkstädter das spielbestimmende Team. Nach vorne sah das zeitweise richtig gut aus – nur das Runde wollte partout nicht ins Eckige. Und wie es im Fußball so oft ist: Wenn man vorne die Dinger nicht macht, rächt sich das hinten. Ein folgenschweres Missverständnis im eigenen Sechzehner führte zu einem unnötigen Elfmeter, den Mögelin eiskalt zum 1:0 nutzte.
70 Minuten Anrennen gegen die Wand
Zu diesem Zeitpunkt waren noch 70 Minuten auf der Uhr – mehr als genug Zeit, um das Ding zu drehen. Nauen rannte an, kombinierte und erspielte sich Möglichkeiten, doch die Belohnung blieb aus. Die Chancenverwertung blieb an diesem Tag leider „ausbaufähig“, und so blieb es bei der knappen Niederlage.
Blick nach vorn: Fünf Spiele ohne Sieg sind eine harte Pille, aber wir lassen den Kopf nicht hängen! Wir hoffen, dass sich das Lazarett bis zum nächsten Sonntag lichtet. Dann geht es zu Hause gegen Roskow – hoffentlich endlich wieder im heimischen „Käfig“. Da werden die Karten neu gemischt!







