Zurück in der Spur: 2. Mannschaft siegt souverän gegen Nennhausen mit 2:0
Pflicht erfüllt, Spiel kontrolliert, aber Luft nach oben.
Nach zwei Niederlagen in Folge hat die 2. Mannschaft des VfL Nauen im Heimspiel gegen Rot-Weiß Nennhausen die passende Reaktion gezeigt – 2:0-Sieg, drei Punkte, kein Gegentor. Nicht spektakulär, aber genau das, was nötig war, um wieder auf Kurs zu kommen.
Früh Druck gemacht – und früh belohnt
Coach-Trio Christoph Müller, Sascha Pösch und Daniel Ziermann schickte eine gut besetzte Elf ins Rennen – und die legte sofort los. Schon nach fünf Minuten zirkelte Tim Rudolph einen Freistoß gefährlich vors Tor – und der Ball fand den Weg ins Netz. 1:0 – Start nach Maß!
Auch danach kontrollierte der VfL das Spiel, während Nennhausen es fast ausschließlich mit langen Bällen vom eigenen Keeper versuchte – harmlos. Als dann Björn Antoniewicz im Strafraum gelegt wurde, gab’s Elfer – Lucas Wegener blieb eiskalt: 2:0.
Viel Ballbesitz, wenig Zählbares – Chancenverwertung bleibt Baustelle
So dominant der VfL auch war – an der Chancenverwertung darf (und muss) gefeilt werden. Es gab haufenweise Abschlüsse, aber viele davon waren blind, überhastet oder unpräzise, was zu sichtbarer Frustration beim Trainerteam und auf den Rängen führte.
Halbzeitfazit: Führung souverän – aber das Ding hätte längst entschieden sein können.
Zweite Hälfte: Reif, ruhig, routiniert
Nach dem Seitenwechsel zeigte der VfL dann eine reife Vorstellung: viel Ballbesitz, gute Ordnung, keine Hektik. Besonders Phillip Bergler brachte Ruhe, Übersicht und Struktur ins Spiel – genau das, was in so einem Spiel gebraucht wird.
Nennhausen rannte viel, aber lief sich letztlich müde und fest – wirklich gefährlich wurden sie nicht mehr. Der VfL verwaltete das Spiel abgezockt, auch wenn vorne weiter Chancen liegen blieben. Aber: Am Ende stand die Null, und das zählt.
Fazit:
Nach zwei Niederlagen war klar: Heute zählen nur die drei Punkte.
Der VfL hat geliefert – ohne Glanz, aber mit Kontrolle. Die Chancenverwertung bleibt eine Baustelle, aber das Team hat gezeigt, dass es Spiele auch ruhig, reif und zielstrebig runterspielen kann.
Nächste Woche wartet mit Damsdorf ein ganz anderes Kaliber – dort muss mehr kommen. Aber: Die Richtung stimmt wieder.







