Zweiter gegen Erster – Funkstadt mit Herz und Haltung! 0:0 im Spitzenderby gegen Brieselang
Fußballherz, was willst du mehr? Zweiter gegen Erster, Derby, intensiv, leidenschaftlich, auf Augenhöhe – die Partie zwischen dem VfL Nauen und Grün-Weiß Brieselang hielt alles bereit, was ein echtes Topspiel ausmacht. Am Ende stand ein torloses Remis, das viel mehr war als ein 0:0.
Torwartkrise? Von wegen – Willkommen, Adam!
Die Vorzeichen waren alles andere als ideal:
- Sammartano gesperrt
- Petzsche krank
Doch der neu dazugekommene Keeper Adam Szymczyk ließ sich von der Kulisse und dem Druck nicht beeindrucken. Auch wenn im Nachnamen ein paar Vokale fehlen, dafür saß das Herz am rechten Fleck – klare Ansage: Kein Ball geht rein!
Defensiv Bollwerke auf beiden Seiten
Beide Teams versuchten es spielerisch, mussten sich aber dem schweren Geläuf und disziplinierten Abwehrreihen beugen.
- Steven Schener & Tristan Woitina mit ganz starker Präsenz
- Außenverteidiger Lamatsch & Jahn im Duell mit schnellen Gegenspielern absolut wach
- Die Gäste standen ebenfalls sicher, was das Spiel zu einem intensiven Kampf zwischen den Strafräumen machte.
Die beste Nauener Chance?
Kopfball Schener nach Ecke – Doth im Brieselanger Tor kratzt das Ding sensationell von der Linie.
Rote Karte als Knackpunkt?
Nach gut einer Stunde Luca Lamatsch mit einem ungestümen Zweikampf an der gegnerischen Eckfahne – Rot.
Eine harte, aber vertretbare Entscheidung der ansonsten souverän pfeifenden Schiedsrichterin.
Jetzt hieß es: 30 Minuten Unterzahl.
Doch statt einzubrechen, wuchs die Funkstadt über sich hinaus.
- Szymczyk im Tor mit Sicherheit
- Defensive mit unbedingtem Willen
- Das Zentrum um Marzoll & Krause mit Löwenherz
Man verteidigte nicht nur, man spielte sogar mit, versuchte Konter zu setzen und setzte ein echtes Ausrufezeichen in Sachen Teamgeist.
Fazit: Punkt erkämpft – und moralisch gewonnen
- Ohne beide Stammkeeper
- 30 Minuten in Unterzahl
- Gegen den Spitzenreiter
- 0:0 – und das fühlt sich fast wie ein Sieg an.
Nächste Woche: Spitzenspiel. Schon wieder.
Zweiter gegen Dritter.
Babelsberg 74 II wartet.
Und wenn die Jungs wieder so spielen wie heute, dann ist alles drin.







